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Verein | Schneller Hilfe finden – was bedeutet das?

Zunächst einmal, dass Frauen dazu in die Lage versetzt werden, sich selbst frühzeitig einen Hilfebedarf einzugestehen. Das ist angesichts der einerseits „allzeit glücklichen Hochglanzmagazin-Mama“ und andererseits der krankheitsbetonten Hilfesysteme eine große Herausforderung. Welche Frau will sich schon als psychisch krank sehen? Schon gar mit einem Baby im Arm? Ein doppeltes Stigma auf sich nehmen? Eine ganz schön große Herausforderung!

Doch nicht jede Frau, die Hilfe sucht, ist auch gleich krank. Ganz im Gegenteil, weil sie Hilfe sucht, wird sie es vermutlich erst gar nicht krank. Aber selbst wenn dieser wichtige Schritt geschehen ist, kann der Weg zu wirklicher Unterstützung langwierig sein. Der Irrgarten an Hilfeoptionen und Bürokratie ist so kraftraubend, dass ein geschwächter Mensch kaum dazu in der Lage ist, sich selbst auch noch darum zu kümmern. „Absurdistan“ – hat einmal ein Referent gesagt. Menschen, die Hilfe brauchen, werden aufgefordert, sie sich selbst zu verschaffen. Kann das wirklich funktionieren? In den meisten Fällen leider nicht.

Darüber hinaus ist der Zugang zu Kassentherapieplätzen mit langen Wartezeiten verbunden. Zeiten, die eine Mutter mit einem von ihr abhängigen Kind nicht hat. Zeiten, in denen aus einer anfänglich leichten Krise mitunter eine manifeste Erkrankung werden kann. An dieser Stelle hilft die Initiative FRAUEN GESUNDHEIT FAMILIEN ZUKUNFT mit ihren Angeboten für betroffene Frauen, ihre Kinder und Familien.