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Das Wochenbett stellt im Leben der Frauen eine Zeit der Veränderungen dar, auf die sie sehr unterschiedlich reagieren. Häufig zeigen sie Verhaltensänderungen, die nicht immer ausschließlich durch die Schwangerschaft und Geburt bedingt sind, sondern auch Ausdruck einer psychischen Störung sein können.

In diesem Fall kann eine frühzeitige Diagnosestellung helfen, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und mögliche schwerwiegende Folgen zu vermeiden. Dabei kommt den Hebammen, die nach der Geburt die Frauen betreuen und in der Regel einen engen Kontakt zu ihnen aufbauen, eine besondere Rolle zu.

Inhalte: (Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele)

  • Gesunde elterliche Regulation und die Entstehung eines Gefährdungspotentials in Schwangerschaft und Wochenbett
  • Psychische Störungen in Schwangerschaft und Wochenbett
  • Typische Symptome psychischer Störungen in dieser Zeit
  • Umgang mit Betroffenen und deren Angehörigen
  • Hinweise auf weitergehende Informationen und sinnvolle Hilfen
  • Möglichkeiten und Grenzen der Hebammenbetreuung
  • Psychisch kranke Frauen mit Kinderwunsch, in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Ziel: Die Hebamme erweitert ihre Kenntnisse zur Problematik. Sie kann mit den betroffenen Familien ressourcenstärkend arbeiten. Möglichkeiten, aber auch Grenzen werden deutlich.

9:30-17:00 Uhr (Fortbildungsstunden incl. Notfallstunden beantragt)

Referentin: Sylvia Nogens (Gesundheitspraktikerin BfG/DGAM)


im Haus Vielinbusch, Bonn-Tannenbusch,  Gebühr: 70€

Anmeldung über:
Hebammenzentrum Bonn-Rhein Sieg

Ansprechpartnerin:
Frau Ute Peiffer
E-Mail: utepeiffer@netcologne.de